Zwei unserer hervorragenden Creative-Scrum-Mitstreiter von TEG (the entrepreneurial group) machen gerade ein Semester lang das Silicon Valley unsicher. Aktuelle Eindrücke erscheinen unter: http://tilstory.wordpress.com/

Hier ein erster Vorgeschmack für alle, die wie wir die Kalifornische Wintersonne lieben!

CS

Pünktlich zum 1. Oktober war es soweit: Es fiel der Startschuss für die gemeinsamen Creative Scrum Aushänge – unsere Kooperation mit der TU-München geht damit in die nächste Phase.

Die Aushänge sind mit allen offiziellen Genehmigungen versehen und finden sich im Gebäude der Informatik-Fakultät an einigen exponierten Plätzen. Ganz gezielt geht es darum, interessierte Mitstreiter für das Thema Creative Scrum zu finden. Wir freuen uns auf die ersten Rückmeldungen.

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Vor kurzem schleppte Roland Dürre einen Stapel Bücher an – lauter gut erhaltene Exemplare eines Werkes von Gerhards Saeltzers mit dem Titel „erstaunliche Computerwelt“.

Rolands Kommentar dazu war: „Ich kaufe jetzt den Markt leer, dann können wir mit diesem Buch auch die ganz jungen Talente für die Informatik gewinnen“.

Ich gebe zu, als ich das etwas vergilbte Umschlagbild sah, erschien mir der Gedanke etwas verwegen. Aber als wir dann zu zweit mit kräftigem Schmunzeln Seite um Seite umblätterten, stellten sich doch ein paar wunderliche Gedanken ein, in etwa dieser Reihenfolge:

1. Soviel hat sich gar nicht verändert

Selbst Stift-Eingabe und Spracherkennung kommen in diesem Buch von immerhin 1988 schon vor.

Auch wenn die Abbildungen einen gewissen nostalgischen Charme haben und noch in der DDR gedruckt wurden, vermitteln sie einem das Gefühl, wie man es manchmal vielleicht bei altem Blechspielzeug empfindet: nicht modern, aber liebenswert. Und in unserem Falle mit einem echten Nutzwert versehen, denn der nächste Gedanke war:

2. Man kann Computer durchaus noch von Grund auf verstehen

Die moderne Klage, dass man früher noch vom Microchip bis zum Anwendungsprogramm alles verstehen konnte, ist verständlich. Und natürlich gibt es heute mannigfache, komplexe Feinheiten, die nur noch Speziallisten vertraut sind. Aber die grundlegenden Zusammenhänge der verschiedenen Schichten eines IT-Systems lassen sich durchaus noch durchdringen, und zwar „für Leser von 12 Jahren an“, wie der Klappentext geradezu rührend und ermutigend beschreibt. Daraus folgt:

3. Erfahrung macht klug, manchmal aber auch blind

Auch denen unter uns, die sich in die Feinheiten von JEE und .Net vertieft haben, bietet eine kurze Pause und Besinnung auf die Wurzeln wahrscheinlich Entspannung. Man sieht die einfachen Grundlagen und ihre Wirkung im praktischen Leben vor sich: Letztendlich sind es alles nur Nullen und Einsen, aber sie können vieles bewirken.

Ich brachte letztendlich ein Exemplar mit nach Hause, für einen simplen Praxistest. Der Kommentar der dortigen Nachwuchskräfte lautete sinngemäß in etwa so: „Das Titelbild sieht ja richtig alt aus“ – Pause, blättern, Stirnrunzeln, grinsen, weiterschmökern – „ … aber innen ist es cool“.

Was will man mehr!

CST

Anmerkung von Roland Dürre:

Das Buch haben wir im September 1990 bei einer InterFace-Veranstaltung (gleich nach der Wende) in Dresden gefunden. Der Autor hat gemeinsam mit InterFace die “Erste deutsch-deutsche Fachtagung für moderne Software und Computer Systeme SoftSys” organisiert. Was InterFace dort gemacht und was wir alles erlebt haben, davon berichte ich in einem eigenen Beitrag.

Mir hat das Buch so gefallen, weil es auf anschauliche Art und Weise Informatik beschreibt. Man versteht auch die Basis von Informatik sehr gut, und geht dabei in eine Tiefe, die ich heute bei manchem Absolventen eines Informatik-Studiums vermisse. 

Über Tag eins des Creative Scrum Workshops wurde ja bereits weiter unten berichtet (Link), hier nun einige Einblicke in die Erlebnisse der Teilnehmer am zweiten Tag:

Nachdem die Anforderungen geklärt waren (Struktur), konnten wir 2 Sprints für die Erstellung der Broschüre durchlaufen lassen.

Im ersten Sprint wollten wir in Untergruppen Stichpunkte für jedes Thema sammeln, die Texte dazu verfassen und Korrektur lesen, so dass wir im zweiten Sprint die Texte optisch gestalten (Lay-out) und zusammensetzen konnten.

Aber während des Sprintdurchlaufs merkten wir, dass noch weitere Aufgaben (wie Zielgewichtung und Informationsbeschaffung) erledigt werden mussten, bevor wir mit dem Textschreiben beginnen konnten und auch dass das Textverfassen länger dauerte als ursprünglich angenommen.

So wurden dann im zweiten Sprint die Aufgaben des ersten Sprints beendet und Layout-Erstellung und Text-Zusammensetzen auf die nächste Woche verschoben.

Was haben wir in dem Scrum-Workshop gelernt?

Dass Scrum eine super Methode ist, um strukturiert und effizient in Teams zu arbeiten und sich diese auf verschiedenste Themen anwenden lässt. Zudem haben wir gemerkt, wie wichtig eine klare Arbeitsanweisung des „product owners” für eine zügige Aufgabenerledigung ist und dass eine vorherige Abschätzung des (Zeit-)aufwands für jede Aufgabe durchaus hilfreich sein kann.

Auch wenn wir mit der Broschüre nicht ganz fertig geworden sind - die Roh-Texte für unsere Broschüre sind erstellt worden! :-)

Ein großes Dankeschön an Christof Stierlen und Alexander Maisch für die Bereitstellung von Ressourcen und die zielgerichtete Anleitung sowie an Florian Forster und Harry Wartig für die Verwendung der computergestützten „creative collaboration tools”.

Manuela Weber für das TEG-Team

Nur äußerst selten werden die Worte Kreativität und Softwareentwicklung in einem Atemzug genannt. Jahrzehntelang behauptete sich eine “ingenieursmäßige” Perspektive auf die Softwareentwicklung, getreu dem Motto: eine Software zu programmieren ist wie ein Haus bauen. Zunächst müssen exakte Pläne vorliegen, die dann von den Bauarbeiten “implementiert” werden und am Ende steht das Traumgebäude in seiner vollen Pracht vor dem stolzen Eigner. Eine kreative Ausgestaltung durch die Bauarbeiter, die womöglich nicht dem geplanten Vorgehen entsprechen, ist in diesem Model ungewünscht.Die Praxis hat nun aber gezeigt, dass die Entwicklung (nicht-trivialer) Softwaresysteme gemäß dem zugrunde liegenden, streng sequentiellen “Wasserfallmodell” allzu häufig scheitert. Nicht zuletzt diese negativen Erfahrungen führten schließlich zur Formulierung des “Agilen Manifests”, hinter dem sich nichts geringeres als ein Paradigmenwechsel verbirgt: Softwareentwicklung wird hier als empirischer, dynamischer Prozess verstanden, der hochgradig von den beteiligten Individuen geprägt wird.

In SCRUM zeigt sich die Fokussierung auf die Individuen in der Betonung der (gleichberechtigten) Teamarbeit. Auch die “Schutzfunktion” des SCRUM Masters für sein Team, das Führen eines Impediment-Logs, das Daily-Scrum-Meeting und die fest eingeplanten Reviewphasen sind Facetten, die auf die Wertschätzung der Teammitglieder sowie die Schaffung von Freiräumen für diese abzielt. Genau diese Freiräume bietet nun auch eine optimale Ausgangsbasis für Kreativität und Innovation, die durch zu detailverliebte Projektpläne und Arbeitsteilungsprozesse ansonsten wenig Chancen haben.

Diesem Gedanken folgend ging es im IF-/TEG-/TUM Creative-Scrum-Workshop vom 8./9.August unter anderem darum, zu erforschen, an welchen Stellen und in welchem Rahmen im SCRUM-Projektprozess die Kreativität der Teams aktiv unterstützt werden kann. Dazu wurde den Teilnehmern Zugänge zur IdeaStream-Plattform (www.ideastream.de) bereitgestellt. IdeaStream ist eine Anwendung mit der Teams über einen Browser kollaborativ (in Echtzeit) Kreativitätstechniken durchführen können. Die angebotenen Techniken reichen dabei vom “klassischen” Brainstorming über den Morphologischen Kasten bis hin zu Ideenbewertungstechniken. Den Teilnehmern wurde dabei nicht vorgegeben, an welchen Stellen sie die Anwendung einzusetzen haben, sondern sie konnten sich frei entscheiden, sie nach Bedarf zu verwenden.

Am Ende des Workshops hat sich gezeigt, dass die Nutzung eines Kreativitätsunterstützungstools in einem SCRUM-Prozess an mehreren Stellen sinnvoll sein kann:

- Beim Sprint-Planning: Zum Aufteilen der Backlog-Einträge in Tasks, zum Abwägen unterschiedlicher Implementierungsansätze

- evtl. auch zum Aufwandschätzen (Planing-Poker, wurde aber im Workshop noch konventionell abgehalten)

- Bei der Retrospektive: Zum Sammeln, Organisieren und Archivieren des Feedbacks. An dieser Stelle kann ein anonymisiertes Brainstorming den Teilnehmern angenehmer sein als ein “klassisches” Brainstorming.

- Fallweiser Einsatz, ggf. in Ad-Hoc-Gruppen, zur Bearbeitung der Tasks: Es war zu beobachen, dass die Teilnehmer auch während der Bearbeitung der Tasks von der Kreativitätsunterstützung Gebrauch gemacht haben. Dies geschah spontan und selbstorganisierend in Ad-Hoc-Gruppen mit unterschiedlichen, auch wechselnden Teilnehmerkreisen. Insbesondere die Ideenbewertungsfunktion war ein beliebtes Abstimmungsinstrument für die Gruppe.

In einer sich dem Workshop anschließenden Umfrage bescheinigten alle Teilnehmer, dass sich der Einsatz unterschiedlicher Kreativitätstechniken insgesamt positiv auf die Sitzungsergebnisse ausgewirkt hat. Auch wurde das gemeinsame, gleichzeitige Arbeiten an Ideen von der großen Mehrheit der Teilnehmer als positiv bewertet. Ein Wermutstropfen stellte allerdings der Zusatzaufwand dar, der mit der Kreativitätstechnikunterstützung einherging - was aber vornehmlich auf technische Probleme am ersten Workshoptag zurückzuführen ist.

Aus dem Workshopverlauf wurde darüber hinaus deutlich, dass auch eine sich im wesentlichen selbst abstimmende Gruppe einen erfahrenen Moderator benötigt, um effizient arbeiten zu können. Dieser Moderator wird auch bis auf weiteres nicht durch eine wie auch immer geartete Computeranwendung ersetzt werden können. Allerdings kann eine Kreativitätsunterstützungssoftware durch strukturelle Führung sowie Informationsbereitstellung den Moderationsaufwand erheblich verringern.

Florian Forster, TU München.

08.08.08, 08:08 Uhr Andere heiraten um diese Zeit, und auch wir starten in eine neue WeltWir haben bei der InterFace AG gemeinsam mit der Technischen Universität München und TEG – the entrepreneurial group eine Workshop vorbereitet, um zu erproben, wie wir die agile Vorgehensmethode SCRUM unterstützen können mit Hilfe von Creative Collaboration Tools.

Nachdem wir uns im Vorfeld viele Gedanken gemacht haben (siehe Post 1 und Post 2), geht es nun an die Umsetzung. Die Richtung ist klar:

Creative Scrum = Kreativitätstools + Scrum Methode

Pünktlich treffen sich die Teilnehmer bei InterFace in Unterhaching im Seminar-Stockwerk zur Begrüßungs- und Vorstellungsrunde.

Als erstes erhalten wir von Alexander Maisch, einem Scrum-Master der InterFace AG, eine gezielte Einführung in die Grundlagen und Vorgehensweisen von SCRUM. Die Rollen von Product Owner, Team und Scrum-Master werden erklärt und mit Praxisbeispielen untermauert.

Als nächstes stellt Florian Forster von der TU München die IdeaStream-Plattform vor, die dort für die Erprobung der Creative Collaboration Tool - Fragestellungen entwickelt und eingesetzt wird.

Nach der Mittagspause geht es an die praktische Anwendung. Die Laptops werden gezückt, die Ideen sammeln sich sehr rasch auf der elektronischen Plattform an. Auch das Sortieren und Bewerten der gefundenen Ideen geht mit jedem Durchgang schneller von der Hand.

Ganz typischen Fragestellungen werden behandelt: Wer sind die Stakeholder im gewählten Praxisprojekt ? Was sind ihre Interessen und Ziele ? Wie können wir diese Ziele unter einen Hut bringen und gemeinsam erreichen ?

Mit der Zeit machen alle Beteiligten wertvolle Erfahrungen, auch ganz praktische Probleme werden gelöst: Ja, das WLAN ist mit zweistelligen Teilnehmerzahlen anfangs etwas überfordert. Und auch das stimmt: eine Moderation ist in jeder Phase sehr wichtig, trotz oder vielleicht manchmal auch wegen der hoch motivierten Teilnehmer.

Aber am Ende des Tages haben wir den ersten Scrum-Sprint in dieser Konstellation geschafft, die Haupthindernisse sind aus dem Weg geräumt, erste Ergebnisse sind gefunden.

Mit entsprechend viel Schwung geht es am nächsten Tag weiter. Und nach den zwei folgenden Scrum-Sprints sind sich alle Beteiligten einig: Wir sind inhaltlich mit der Praxis-Problemstellung zu einem guten Ergebnis gekommen, Scrum als Vorgehensmethode hat dabei sehr geholfen, und der Einsatz der Creative Collaboration Tools war eine wirkliche Hilfe.

Jeder, der es miterlebt hat, war von der guten Stimmung, den Arbeitshilfsmitteln und den Ergebnissen sehr angetan. Wir haben gemeinsam die Überzeugung gewonnen: Ein Ausbau dieser Workshop-Art lohnt sich für alle Beteiligten. Wir verfolgen die Idee weiter.

CST

Im vorangegangenen Eintrag zu Creative Scrum haben wir berichtet, dass wir gemeinsam mit unseren Mitstreitern an der Technischen Universität München die Vorphase von Scrum unterstützen wollen, indem wir dort Creative Collaboration Tools und Scrum einsetzen. Dieses Vorhaben hat seine wissenschaftliche Heimat am Lehrstuhl von Prof. Dr. Johann Schlichter.

Der Lehrstuhl für Angewandte Informatik - Kooperative Systeme beschäftigt sich speziell mit Problemen und Anforderungen von verteilten Anwendungen. Das Arbeitsgebiet erstreckt sich von Kommunikationsmechanismen über Architekturen von verteilten Anwendungen hin zu geeigneten Benutzerschnittstellen für verteilte Anwendungen.

Die Forschungsschwerpunkte umfassen kontext-adaptive mobile Systeme, Social Software und soziale Netze, Wissensmanagement, Groupware, Communityware, Web Anwendungen/Web Services, sowie Multimedia in der Lehre.

Im Kontext dieser Forschungsschwerpunkte entsteht zur Zeit am Lehrstuhl eine Dissertation zum Thema Creative Collaboration Tools vom wissenschaftlichen Mitarbeiter dieses Lehrstuhls, Florian Forster. Im Rahmen dieser Arbeit wird empirisch untersucht, mit welchen Mitteln und Methoden sich Kreativitätstechniken in verteilten kollaborativen Situationen nutzbringend einsetzen lassen.

Bei unserer gemeinsamen Arbeit wollen wir diese Creative Collaboration Tools im Zusammenhang mit der agilen Software-Entwicklungsmethode Scrum erproben und daraus Erkenntnisse ableiten, wann und wie die frühen Phasen von Scrum-Projekten von einer solchen Unterstützung profitieren können.

Drüber hinaus beabsichtigen wir, in diesem Projekt mit Frau Eschbach von der Pressestelle der TUM und Herrn Dr. Marsch vom Corporate Communications Center eng zusammenzuarbeiten, was auch von Prof. Dr. Arndt Bode, dem Vizepräsidenten der TUM, und weiteren Mitgliedern der Fakultät für Informatik befürwortet wurde.

Auf unserem weiteren Weg, Mitstreiter zu finden, Partnerschaften einzugehen und Teams entstehen zu lassen, sind wir der ausgesprochen agilen Studenteninitiative TEG – the entrepreneurial group begegnet. Diese Gruppe ist in München, Berlin und Vallendar vertreten und bietet dort aktiv Kontakte und eine Plattform, um eigeninitiativ und gemeinschaftlich Ideen umzusetzen. Die dabei erlernten Fähigkeiten unterstützen die Studenten auf ihrem Weg zum erfolgreichen Unternehmer.

TEG wird finanziell und ideell unterstützt von erfolgreichen Gründern und Unternehmern, unter anderem von Beck et al. Services GmbH, McKinsey & Company Inc., Extorel Private Equity Advisers GmbH, Strascheg Center for Entrepreneurship, European Venture Capital Association, Vodafone Group Services GmbH, Zirngibl Langwieser Rechtsanwälte Notare.

Wir sind beeindruckt und begeistert von den aufgeschlossenen Menschen und den professionellen Herangehensweisen von TUM und TEG und freuen uns daher sehr, gemeinsam mit diesen Mitstreitern den Einsatz der Creative Collaboration Tools für Scrum erproben zu können.

Fortsetzung folgt …  

CST

 

 

 

 

 

Scrum ist bei uns ein Mittelpunkt der täglichen Arbeit geworden. Eine Vielzahl spannender Projekte bei großen Kundenorganisationen wird mit dieser Methode durchgeführt. Die agile, praxisnahe Vorgehensweise hat die Menschen bei InterFace und unseren Kunden zunehmend überzeugt.Nun wollen wir Scrum aber nicht nur anwenden, sondern nach Möglichkeit auch selbst etwas zurückgeben. Und dass, ohne an den bewährten Methoden und den einfachen Regeln etwas zu verändern. Bei dieser Suche haben wir uns an unsere Universitätskontakte gewandt und sind dort auf ein sehr interessantes Forschungsvorhaben gestoßen:

Creative Collaboration Tools

Hierbei wird erforscht, wie sich die Zusammenarbeit von Menschen unterstützen lässt, wenn man elektronische Kreativitätstechniken anwendet. Es werden bestehende Methoden untersucht und bei Bedarf neue Lösungen erprobt. Dies geschieht interdisziplinär (Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, u.a.) und in enger Verbindung mit der Praxis.

Die Frage lautet natürlich: Auf welche Weise kann dies Scrum nützen?

Sicher nicht dadurch, dass man innerhalb der bewährten Scrum-Abläufe ein weiteres Tool einbaut. Denn davon gibt es genug - und Scrum lebt ja auch von seiner Einfachheit.

Stattdessen wollen wir bei der kreativen Phase im Vorfeld von Scrum gezielte Unterstützung anbieten. Denn in dieser Phase muss man herausfinden, worum es im nachfolgenden Scrum-Projekt eigentlich gehen soll:

Wer sind die Beteiligten? Was sind die Ziele? Welche Lösungsansätze sollen verfolgt werden? und ähnliches mehr. Hier gilt es, kreative Ansätze und Ideen zu finden, und dazu wollen wir mit dieser Kooperation beitragen.

Fortsetzung folgt …  

CST

 

 

 

 

 

Die InterFace AG veranstaltet regelmäßig Vorträge für unsere Mitarbeiter, Kunden und Partner. Ziel ist es, qualifiziertes Wissen zu aktuellen und interdisziplinären Themen aus erster Hand zu erfahren und gemeinsam zu diskutieren. Die Vorträge sind immer ein Erlebnis. Wir hatten schon sehr prominente Referenten zu Gast, aber auch nicht ganz so bekannte haben uns schon begeistert.

Vom letzten firmen-internen Vortrag von Dr. Franz-Josef-Bierbrauer von Osram mit dem Thema “die Zukunft des Lichts” hat Roland Dürre in einem eigenen Post berichtet.

Gemeinsam mit RISE haben wir im Frühjahr 2008 einen Vortrag von Dr. Simon Grand in München für unsere Kunden und Partner organisiert. Dieser Vortrag war für uns alle ein wertvolle Bereicherung, deshalb hier eine kurzer Bericht zu dieser Veranstaltung.

Getroffen haben wir uns mit den rund 60 Teilnehmern und Gästen im Hotel Munich City Hilton direkt am Gasteig. Der Titel des Vortrages von Dr. Grand lautete:

Innovation als kreative Zerstörung:

Herausforderungen für Unternehmer und Manager

Innovationen fördern die unternehmerische Wertschöpfung und das wirtschaftliche Wachstum. Dieser Zusammenhang prägt meist unhinterfragt die aktuellen Debatten.

Dabei wissen erfahrene Unternehmer und Manager, dass die Identifikation, Realisierung und Durchsetzung innovativer Ideen und die Etablierung neuer Technologien, Businesses und Unternehmen verbunden sind mit fundamentalen Unsicherheiten und Paradoxien:

  • nicht jede innovative Idee ist kommerziell erfolgreich
  • viele neue Ideen werden zunächst als zu unkonventionell und unrealistisch verworfen
  • es ist meist offen, wer von einer neuen Idee finanziell tatsächlich profitiert
  • Innovationen implizieren kreative Zerstörung
  • die Bewertung einer Innovation ist meist kontrovers

RISE Management Research, ein Forschungszentrum an der Universität St. Gallen HSG, untersucht, wie erfolgreiche Unternehmer und Manager produktiv mit diesen Paradoxien umgehen. Der Leiter von RISE, Dr. Simon Grand, stellte uns die Ergebnisse der Innovationsforschung von RISE vor, schilderte die aktuellen Herausforderungen für Unternehmer und Manager und die Übertragung der Erkenntnisse in die Praxis des unternehmerischen Managements.

Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, die zum Ausklang in kleineren Runden und bei einem zwanglosen Dinner in entspannter Atmosphäre weit in den Abend hinein fortgesetzt wurden.

Wir bedanken uns nochmals bei Dr. Simon Grand und seinen Kollegen von RISE für die gewonnenen tiefen Einsichten und die ausgesprochen spannende Vermittlung im Vortrag.

Unsere Vortragsreihe wird Ende Juni und im 4. Quartal 2008 fortgesetzt, als nächstes steht ein philosophische Thema auf dem Programm und dann kümmern wir uns um das Grundgesetz und den “oil peak” …

CST

Ganz herzlich begrüßen wir in unserer Runde Alexander Maisch und Olivier Guillet!

Hallo und willkommen zum Scrum-Bereich des IF-Blogs.

In diesem Bereich werden wir uns in losen Abständen mit bestimmten Themen rund um Scrum befassen, zum Beispiel

- Was ist Scrum und wo liegt sein Nutzen ?

- Wie wird es bei Java/JEE-Projekten eingesetzt ?

- Welche Tools können die besonderen Aspekte von Scrum unterstützen und verbessern?

Bei InterFace gibt es eine Gruppe zertifizierter Scrum-Master sowie eine Reihe interessierter Kollegen, die sich mit diesen Themen vertraut gemacht haben.

Darüber hinaus arbeiten wir mit Forschern und Studenten an der Technischen Universität München zusammen, die sich mit Scrum, Java/JEE und der Nutzung von Creative Collaboration Tools in diesem Zusammenhang befassen.

Durch die Verbindung von Alltagsarbeit und wissenschaftlicher Kooperation wollen wir erreichen, dass Scrum für unsere Kunden sowie unsere internen und externen Mitstreiter seine Vorteile ausspielen kann.

Daher bieten wir einige Praktikumsstellen in diesem Rahmen an und führen entsprechende Pilotprojekte durch. Auch über diese Erfahrungen wollen wir hier in Zukunft berichten

CST

Dialog über Ziele

Scrum Dialog