Einleitung

Schon vor langer Zeit habe ich mir vorgenommen, einen Artikel über ethische Grundprinzipien im Zusammenhang mit anderen philosophischen Fragestellungen zu schreiben. Jedes Mal, wenn ich mich für einen bestimmten Aufbau entschieden habe, kommen mir neue Gedanken und ich muss wieder umstrukturieren. Deshalb habe ich mich jetzt für eine Kurzfassung entschieden, die ich später immer noch ausbauen kann. Diese meine erste Fassung versucht Provokation zu vermeiden, weil sie einfach noch zu kurz ist, um wirkliche Provokationen gut zu erklären.

Es mag erstaunen, dass ich es wage, über ein Gebiet zu schreiben, das ich nicht einmal selbst anständig studiert habe, aber meine mathematischen Studien  (z.B. Gödel’s Theorem) und mein anhaltendes Interesse an diesen und allen anderen wissenschaftlichen Themen wie Gödel, Escher, Bach macht mich mutig. Erst kürzlich habe ich einem Philosophie-Dozent meine Meinung über Wissenschaft und Philosophie gesagt, nämlich dass erstere allmählich letztere ersetzt - und er hat zugestimmt. Ehrlich gesagt wage ich mich auch deshalb an dieses Thema heran, weil das, was ich im Fernsehen und in Büchern von Philosophen und Theologen sehe und lese kommt mir immer wieder so vor, als wäre für diese Leute die Zeit im vorletzten Jahrhundert stehen geblieben. Neuere Erkenntnisse werden bei denen überhaupt nicht herangezogen. Moderne Philosophie sollte bei Darwin anfangen! Die Entwicklung der Menschheit ist ein ziemlich junges Phänomen und eng verbunden mit der Entwicklung mancher anderen Tiere. Im Augenblick stellt seine Denkfähigkeit den Menschen noch abseits gegenüber dem Rest der Welt, aber die rasche Entwicklung in den nächsten Jahrhunderten wird zeigen, dass dies nicht sehr lang so bleibt. Vor zweihundert Jahren gab es noch-angesehene Philosophen, die menschliche Gedanken so ernst nahmen, dass im Fall der Inkompatibilität  dieser Gedanken mit der wahren Welt die Bereitschaft da war, die wahre Welt als nicht existent zu bezeichnen!

Bedauerlicherweise weiß ich über Darwin nur aus zweiter Hand, aber ich vertraue hier Richard Dawkins.

Gott ist Wahnsinn.

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Gefunden von Chris Wood (CB):

Ein Mann in einem Heißluftballon hat die Orientierung verloren. Er geht tiefer und sichtet eine Frau am Boden. Er sinkt noch weiter ab und ruft:

“Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich habe einem Freund versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen; und ich weiß nicht wo ich bin.” 

Die Frau am Boden antwortet: 

“Sie sind in einem Heißluftballon in ungefähr 10 m Höhe über Grund. Sie befinden sich auf dem 49. Grad, 28 Minuten und 11 Sekunden nördlicher Breite und 8. Grad, 28 Minuten und 58 Sekunden östlicher Länge.”

“Sie müssen Ingenieurin sein” sagt der Ballonfahrer. 

“Bin ich”, antwortet die Frau, “woher wissen Sie das?”

“Nun”, sagt der Ballonfahrer, “alles was sie mir sagten ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen anfangen soll, und Fakt ist, dass ich immer noch nicht weiß, wo ich bin. Offen gesagt, waren Sie keine große Hilfe. Sie haben höchstens meine Reise noch weiter verzögert.”

Die Frau antwortet: ”Sie müssen im Management tätig sein.”

“Ja,” antwortet der Ballonfahrer, “aber woher wissen Sie das?”

“Nun,” sagt die Frau, “Sie wissen weder wo Sie sind, noch wohin Sie fahren. Sie sind aufgrund einer großen Menge heißer Luft in Ihre jetzige Position gekommen. Sie haben ein Versprechen gemacht, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können und erwarten von den Leuten unter Ihnen, dass sie Ihre Probleme lösen. Tatsache ist, dass Sie nun in der gleichen Lage sind, wie vor unserem Treffen, aber merkwürdigerweise bin ich jetzt irgendwie schuld!“

CW