Da wir laufend mehr Leser gewinnen, die mich (RMD) noch nicht kennen - und um das Sommerloch zu füllen, hier meine Autobiographie. Natürlich ganz kurz, sehr schematisch und modellhaft, skaliert in 10-Jahres-Scheiben und nur die wirklich wichtigen Ereignisse enthaltend, eben internetgerecht:

:-)

Lebenslauf RMD erstellt im Juli 2008:

1950 geboren als Mensch mit der Perspektive des “Tagelöhners”, zugewiesener Nachname Dürre, getauft auf die Vornamen Roland und Maria.

1960 im Gymnasium erwachsen werdend, “starting over”.

1970 Zwangsdienst leistend bei der nicht königlichen Deutschen Luftwaffe, Barbara lieben, mit Computer arbeiten, Mathematik studieren und Siemens kennen gelernt.

1980 endlich rauchfrei geworden, begonnen viele Kinder zu kriegen, unternehmerische Attitüden entwickelt.

1990 ziemlich fernsehfrei geworden (außer Fußball), mit HIT und CLOU unternehmerisch ganz schön weit oben angekommen.

2000 Dummheiten gemacht, Rückschläge eingesteckt, wieder aufgerappelt.

2010 (fast) autofreier und kaum mehr fliegender, in virtuellen Welten lebender WEB2-Teilnehmer. 

2020 ausklingende Einsätze, weniger Stress, aber immer noch dabei.

2030 End of Game

So könnte es sein.

:-(

RMD

Diese Geschichte hat Rudi Jansche für IF-Blog gefunden:
A man riding his Harley was riding along a California beach when suddenly the sky clouded above his head and, in a booming voice, the Lord said, “Because you have tried to be faithful to me in all ways, I will grant you one wish.”
The biker pulled over and said,
“Build a bridge to Hawaii so I can ride over anytime I want.”
The Lord said,
“Your request is materialistic, think of the enormous challenges for that kind of undertaking; the supports required reaching the bottom of the Pacific and the concrete and steel it would take! It will nearly exhaust several natural resources. I can do it, but it is hard for me to justify your desire for worldly things. Take a little more time and think of something that could possibly help mankind.”
The biker thought about it for a long time. Finally, he said,
“Lord, I wish that I and all men could understand women; I want to know how she feels inside, what she’s thinking when she gives me the silent treatment, why she cries, what she means when she says nothing’s wrong, and how I can make a Woman truly happy.”
The Lord replied,
“You want two lanes or four?”

 

Es lebte einmal an einer kleinen aber renommierten Universität ein ganz besonders kluger und sehr penibler Professor. Eines Tages fand dieser Professor die Weltformel schlechthin, die alle Fragen der Welt beantwortete. Der Professor entwickelte daraus mit der ihm eigenen Präzision einen einzigartigen Vortrag. Er lud alle Professoren und Studenten der Universtät  ein und hielt seinen Vortrag im großen Hörsaal - mit unvorstellbarem Erfolg. Auch ein zweiter Auftritt war grandios. Die Rückmeldungen waren so herausragend, dass der Professor beschloss, die Universität zu verlassen und ab sofort Geld zu verdienen. 

Bald zog der Professor von Ort zu Ort, von Saal zu Saal und hielt seinen mittlerweile präzise ausgearbeiteten Vortrag. Trotz astronomisch hoher Eintrittspreise waren seine Vorträge immer ausverkauft. Sein Vortrag war die Sensation weltweit. Nach jedem Vortrag wurde er tosend gefeiert. 

So kam unser Professor zu großem Wohlstand, leistete sich eine Luxuslimousine. Da der Professor nicht gerne selbst Auto fuhr, gönnte er sich seinen eigenen Chauffeur. Unser Professor war klein und untersetzt und hatte eine Glatze, war aber sehr eitel. Deswegen suchte er für diese Position einen kleinen, untersetzten Herrn mit Glatze aus, der ihm erstaunlich ähnlich war und zahlte diesem ein für einen Chauffeur beachtliches Gehalt.

Die beiden zogen durch die Welt, schliefen in den besten Hotels und füllten die größten Säle der Mega-Metropolen weltweit. Der Professor wurde ein Star und unermesslich reich. Er kaufte sich eine noch größere Limousine und trug nur noch teuerste “Business-Anzüge”. Sein Chauffeur bekam eine adrette Chauffeurs-Uniform mit goldenen Pauletten. Und jeden Abend, wenn der Professor seinen Vortrag hielt, saß der Chauffeur in der letzten Reihe und lauschte andächtig den Worten seines Chefs. Der Professor scheute aber das Fernsehen, er hielt seinen Vortrag nur leibhaftig.

Auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn wurde unser Professor von einer “Midlife Crisis” erfasst. Er hatte keine Lust mehr, seinen Vortrag zu halten. Just an diesem Tag war für den Abend ein ganz besonderer Auftritt vor den renommiertesten Experten der Welt geplant. Auf dem Weg zum Veranstaltungsort wurde der Professor von Verzweiflung und Trotz übermannt. Er wollte den Vortrag nicht halten. Er befahl seinem Fahrer, den nächsten Autobahnparkplatz anzufahren. Dort erklärte er dem Chauffeur, dass heute Abend nicht er - der Professor - sondern der Chauffeur den Vortrag, den dieser ja jetzt schon Hunderte Male gehört hätte - halten würde. Der Chauffeur wehrte sich nach Kräften gegen dieses Anliegen. Dem Argument des Professors aber, dass er schließlich des Chauffeures Gehalt zahlen würde und deshalb das Sagen hätte, konnte er sich nicht verschließen. So musste er einwilligen. Designer Anzug und Fahreruniform wurden getauscht, der Professor setzte sich ans Steuer, die neue Rolle gefiel ihm und sogar das Autofahren machte ihm plötzlich Spaß.

Angekommen im Vortragssaal ging der Chauffeur ans Rednerpult, der Professor setzte sich auf den Platz des Chauffeurs in der letzten Reihe und genoss seinen eigenen Vortrag. Und der Chauffeur war so richtig gut, denn er hatte den Vortrag schon oft gehört. Wie so oft war die Kopie besser als das Original. Am Ende des Vortrages toste der Beifall lauter als je zuvor, fast ärgerte sich der Professor, dass der Chauffeur es genauso gut wenn nicht sogar noch besser konnte.

Doch dann passierte es: Ein ernst blickender Mensch aus der zweiten Reihe meldete sich zu Wort:

“Verehrter Herr Professor, ich habe Ihren Vortrag schon mehrfach gehört. Heute war er besonders gut! Mir ist aber auch auf gefallen, dass Sie genau 2 Minuten kürzer gesprochen haben, als Sie das üblicherweise tun; erlauben Sie mir, die gewonnen 2 Minuten mit dem Stellen einer Frage zu benutzen?”

Der vermeintliche Professor auf dem Podium ließ die Frage zu. Der vermeintliche Chauffeur in der letzten Reihe wurde leichenblass.

Und dann kam sie - die Frage aller Fragen. Die Frage - die alles in Frage stellte! Die Frage, die der Professor schon lange erwartet hatte. Und natürlich hatte er die Antwort schon entwickelt. Und die Beantwortung dieser Frage hätte sein zweiter großer Triumph werden sollen!? Und jetzt stand der dusselige Chauffeur draussen - und liess die Frage sogar noch zu. 

Und die Frage wurde gestellt. Der Professor war verzweifelt. Wie er die letzten Worte des Fragenden hörte, war er in Weltuntergangsstimmung, der Ohnmacht nah.

Und dann fing der Chauffeur auch noch an zu antworten:

“Lieber Fragesteller, ohne Sie zu kränken möchte ich Ihnen sagen, dass die Beantwortung Ihrer Frage so einfach ist, dass ich dies doch lieber meinem Chauffeur überlassen möchte!”

Danke fürs Lesen!

RMD

P.S.

Mir wurde Geschichte vor bestimmt mehr als 15 Jahren bei einer Management Veranstaltung erzählt. Seitdem ist sie meine Lieblingsgeschichte. Ich weiss nicht, von wem sie ist, konnte dies auch nie recherchieren. Vom Erfinder dieser Geschichte verneige ich mich, ich würde mich freuen, ihn kennen zu lernen!

P.P.S.

Die Geschichte habe ich erzählt, weil ich Mut machen möchte. Sie zeigt, dass es auch in misslichen Situationen immer einen Ausweg gibt!

Gefunden von Chris Wood (CB):

Ein Mann in einem Heißluftballon hat die Orientierung verloren. Er geht tiefer und sichtet eine Frau am Boden. Er sinkt noch weiter ab und ruft:

“Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich habe einem Freund versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen; und ich weiß nicht wo ich bin.” 

Die Frau am Boden antwortet: 

“Sie sind in einem Heißluftballon in ungefähr 10 m Höhe über Grund. Sie befinden sich auf dem 49. Grad, 28 Minuten und 11 Sekunden nördlicher Breite und 8. Grad, 28 Minuten und 58 Sekunden östlicher Länge.”

“Sie müssen Ingenieurin sein” sagt der Ballonfahrer. 

“Bin ich”, antwortet die Frau, “woher wissen Sie das?”

“Nun”, sagt der Ballonfahrer, “alles was sie mir sagten ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen anfangen soll, und Fakt ist, dass ich immer noch nicht weiß, wo ich bin. Offen gesagt, waren Sie keine große Hilfe. Sie haben höchstens meine Reise noch weiter verzögert.”

Die Frau antwortet: ”Sie müssen im Management tätig sein.”

“Ja,” antwortet der Ballonfahrer, “aber woher wissen Sie das?”

“Nun,” sagt die Frau, “Sie wissen weder wo Sie sind, noch wohin Sie fahren. Sie sind aufgrund einer großen Menge heißer Luft in Ihre jetzige Position gekommen. Sie haben ein Versprechen gemacht, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können und erwarten von den Leuten unter Ihnen, dass sie Ihre Probleme lösen. Tatsache ist, dass Sie nun in der gleichen Lage sind, wie vor unserem Treffen, aber merkwürdigerweise bin ich jetzt irgendwie schuld!“

CW

 

Hi - folgende Meldung hat mich erreicht:

Klaus Kleinfeld hat seine neu gebaute und kaum bewohnte Villa in Grünwald an Jürgen Klinsmann verkauft!

(Man hat so seine Kontakte nach Grünwald :-) )

Jürgen Klinsmann, unser Nationalheld, der Deutschland ein Sommermärchen geschenkt hat und der Welt gezeigt hat, das es auch ein lustiges und friedlich feierndes deutsches Gesicht gibt, zieht aus der großen weiten Welt nach Grünwald. Er übernimmt das Steuer als Cheftrainer bei unserem FC Hollywood, dem FC Bayern München. Und Klaus Kleinfeld, der vom 27. Januar 2005 bis zum 20. Mai 2007 der Vorsitzende des Vorstandes der Siemens AG und einer der sympathischen Hoffnungsträger der Deutschland AG war, verlässt Grünwald. Er hat ja zum 1. Oktober 2007 die Aufgabe des Chief Operating Officer des amerikanischen Aluminiumkonzerns Alcoa übernommen. Grünwald liegt übrigens westlich von Unterhaching.

Aber ist das alles nicht schon wieder eine Ewigkeit her: Klinsmann Teamchef der Deutschen Fußballnationalmannschaft und Kleinfeld Vorstandsvorsitzender der Siemens AG?

Und jetzt übernimmt der neue FC Bayern-Chef das Heim des ehemaligen Siemens-Chefs! Ist das nicht eine Meldung für die Regenbogenpresse! Und wie schön kann man jetzt spekulieren. Was passiert wenn der große FC Bayern in der neuen Saison nach dem 10. Spieltag nur 10. ist? Wird unser Jürgen dann Nationaltrainer der Schweiz oder Vorstand einer Aktiengesellschaft oder zieht es ihn nach Berlin?!

Bei dieser News melden sich bei mir sofort mein Siemens- und Fußballherz. Beim Siemens war ich 7 Jahre und habe da IT von der Pike auf gelernt. “Fußballerisch” bin ich in Augsburg groß geworden und habe da noch einiges an “Nachkriegsluft” geschnuppert. Fußball am Wochenende war ein bunter Farbtupfer in einer nicht nur vom Ruß der Schornsteine und Lokomotiven grauen Welt. In Augsburg gab es damals zwei renommierte Vereine - den Ballspielclub Augsburg (BCA) und Schwaben Augsburg. Beide spielten in der höchsten deutschen Liga und waren absolute Rivalen. Es war eine Situation wie in München mit 1860 und Bayern - die Derbys waren genauso heiß und die Stadt war gespalten in blau-weiße und violette Fans (die Schwaben waren damals die “Veilchen” und die Fans nannte man noch Anhänger).

Und dann kam 1969 (ich hatte gerade Abitur gemacht) die Fusion der 1. Mannschaft des TSV Schwaben Augsburg mit dem BCA zum “Retorten-Club” FC Augsburg (FCA). Meine Fussball-Welt brach zusammen. Ich und viele andere BCA- und Schwaben-Anhänger verloren ihre fußballerische Heimat. Es gab in der Stadt keine Identifikation mit dem FCA und so ging es nach der Fusion schnell bergab. Ein Schelm, wer jetzt Paralellen zu anderen Fusionen zieht, man denke nur an DEC, Compaq, Nixdorf oder auch Daimler.

Der Italienrückkehrer Helmut Haller bewirkte 1973 zwar noch mal ein kurzes Augsburger “Frühlingsmärchen”. Er war das Augsburger Fußballidol. Er spielte von 1957-1962 für den BCA, sein Verdienst war auch der Aufstieg des BCAs in die Oberliga Süd. Ich habe fast jedes Spiel von ihm gesehen. Und dann wechselte er als einer der ersten “Söldner” nach Italien. In die Geschichte ging er spätestens 1966 ein als Mitglied der Elf von Wembley 1966. Wir erinnern uns, da gab es so einen Schiedsrichter, der mit einem zu Unrecht (?) für England gegebenen Tor ganz Deutschland in eine tiefe Depression stürzte … Aber auch “unser Hemad”, genannt das Hemd, weil er in seinen jungen Jahren so schmächtig war, konnte das Blatt nicht wenden (weder in Wembley noch beim FCA).

Dafür wohne ich jetzt in Riemerling, das liegt östlich von Unterhaching. Nach 20 Jahren Fußballabstinenz schlägt mein Herz jetzt für die Spielvereinigung Unterhaching. Da spielen wir zurzeit zwar “nur” gegen Pfullendorf und Sandhausen, es macht aber im schönen Sportpark immer wieder so richtig Spaß.

Und als Dankeschön fürs Lesen spendiere ich 5 Karten zum Heimspiel der SpVgg Unterhaching gegen SV Wacker Burghausen in der Regionalliga Süd am Sonntag, den 12. April um 14:00 Uhr (Beide Mannschaften spielten vor einem Jahr noch in der 2. Bundesliga :-( ). Einfach eine E-Mail an “Roland.Duerre <at> InterFace-AG.de” senden, dann gibt es eine Karte! Vergabe der Karten in der Reihenfolge des E-Mail-Eingangs. Also - die ersten fünf, die mir schreiben, nehme ich mit in den Sportpark!