Von der Insel zum Berg
23. Januar 2010
Java ist eine der vier Großen Sunda-Inseln der Republik Indonesien neben den weiteren Hauptinseln Sumatra, Borneo und Sulawesi. Der Fuji, gelegen auf Japans Honshu, ist ein Vulkan und mit 3776 m Höhe über dem Meeresspiegel der höchste Berg Japans (http://de.wikipedia.org/wiki/Fujisan).
Ohne zu tief abtauchen zu wollen, Java ist auch eine einfache, objektorientierte, verteilte, robuste, sichere, architekturneutrale, portable und leistungsfähige Programmiersprache der Firma Sun Microsystems. Gleichzeitig Bestandteil meiner täglichen Arbeit.
Wie passt nun Fuji in dieses Bild? Projekt Fuji bildet die Kernkomponente eines Java OpenSource ESB der nächsten Generation von Sun. OpenESB bietet eine Plattform für Business Integration, Enterprise Application Integration und Service orientieren Architekturen (SOA). Basierend auf offenen Standards ermöglicht OpenESB durch lose Kopplung von Komponenten die Integration verteilter Anwendungen in einer IT-Organisation. Durch Normalisierung von Nachrichten können heterogene Dienste wie Dateitransfer, Mail, Messaging, Web, Datenbanken und auch das Dateisystem einfach und mit geringem Kodierungsaufwand auf dem ESB zusammengeführt werden.
Als Meilenstein Version auf dem Weg zu einem 1.0 Release macht Projekt Fuji bereits einen guten Eindruck auf mich. Bei einer steigenden Komplexität in den IT-Landschaften der Unternehmen stellt die Software ein einfach einzusetzendes Werkzeug zur Bewältigung vieler Integrationsszenarien bereit.
Da ich verteilte Softwaresysteme interessant finde, werde ich die Weiterentwicklung von Fuji sicher verfolgen. Solltet Ihr selbst Erfahrungen mit Produkten in diesem Spektrum gesammelt haben, oder sogar Fuji herunterladen und selbst probieren, so freue ich mich auf gute Tips und Feedback im Blog. Viel Spaß beim Lesen der Wiki Seiten.
2 Kommentare zu “Von der Insel zum Berg”
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Klasse! Danke!
Mir gefällt die Assoziation. Wenn man jedoch von der Insel redet sollte man auch den Namenspaten nicht vergessen. In meiner Studienzeit an der Universiteit van Amsterdam hatte ich am Lehrstuhl für Angewandte Chemie das Vergnügen die Kaffeesorte JAVA kenen zu lernen. Einen sehr guten Kaffee, der, auch wenn er noch so stark gebrüht ist, nicht bitter schmeckt. Zugleich hat dieser Kaffee ja auch direkt etwas mit der Computersprache zu tun