Smartphones & Co. – Zwangsjacke für das Internet ?
28. Januar 2010
Anlässlich des Hypes um das Apple iPad hat Christian Stöcker ein paar spannende Gedanken zusammengetragen über die wachsende Macht der „Torwächter“ des Internets.
Er macht dies an einem Beispiel fest: Der wachsenden Bedeutung der proprietären Apps.
„Das iPhone hat sie, Amazons Kindle bekommt sie jetzt, bald laufen sie wohl auf jeder Spielkonsole: Der App-Wahn ist eine paradoxe, schädliche Entwicklung. Er würgt Innovationen ab – und verschafft den Konzernen noch mehr Macht.“
Und er blickt dabei in eine herausfordernde Zukunft:
„Eines ist sicher: Sollte das mobile Internet von den Schoßhündchen der Konzerne dominiert werden, wird es ein wesentlich langweiligerer und weniger dynamischer Ort werden als das gute, alte, chaotische Internet, an das wir uns gewöhnt haben.”
Den ganzen Beitrag findet Ihr hier.
Viel Spaß beim Weiterdenken.
1 Kommentar zu “Smartphones & Co. – Zwangsjacke für das Internet ?”
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Nach dem “Gerät, das kein Computer ist, aber dennoch vielerlei seiner Funktionen zur Verfügung stellt” wurde bereits lange genug gerufen. Eigentlich ist Apple sehr spät dran, aber dennoch der Erste. Komisch! Interessiert es den Herstellern so wenig was die Menschen auf der anderen Seite des Bildschirms wollen? Ihnen wird der Computer immer komplizierter, obwohl mit jeder Windowsversion Vereinfachung versprochen wird. Und mal ehrlich, wer kennt einen Linux-User der sagt: “Mit Computer? Da kenn ich mich Null aus! Das Ding muss einfach nur funktionieren.”
Auch wenn die Monopolisierungsgefahr – wie im Artikel beschrieben – sehr groß ist, bin ich sicher wird das iPad ein Riesenerfolg.
Danke Christof für den Artikel!