Crowdsourcing statt Outsourcing
30. März 2010
Während meiner Research Tätigkeit zum Thema Social Media habe ich mich längere Zeit mit dem Thema „Crowdsourcing“ befasst. Je intensiver ich mich damit beschäftigte, desto interessanter fand ich das Thema.
Der Oberbegriff von Crowdsourcing ist die interaktive Wertschöpfung, worunter man die Integration von Kunden in die Aktivitäten eines Unternehmens versteht. Es geht in erste Linie darum, Kunden an der Schaffung eines neuen Produktes zu beteiligen oder in den Prozess der Marktforschung mit einzubeziehen.
Der Journalist Jeff Howe hat den Begriff zum ersten Mal geprägt. Im Wired Magazin hat er dazu einen Artikel verfasst und betreibt auch einen Blog zum Thema Crowdsourcing, auf dem er interessierte Leser über aktuelle Projekte am Laufenden hält.
Er bezeichnet Crowdsourcing als „Arbeit die von wenigen bezahlten Mitarbeitern auf viele unbezahlte oder geringfügig bezahlte Amateure mittels eines Aufrufes im Internet übertragen wird“. Man geht sozusagen von der lokalen zur globalen Suche (innerhalb der „Crowd“) über und stößt auf das Phänomen der sogenannten Schwarmintelligenz.
Mittlerweile sind bereits viele Crowdsourcing Projekte gestartet worden. Ein Beispiel dafür ist Innocentive, eine Internetplattform, auf der Forscher ungelöste Fragen der breiten Masse stellen können. Vor allem Hobbyforscher sehen dies als Anreiz und 35% aller gestellten Fragen konnten bisher gelöst werden.
Wer Näheres zu dem Thema erfahren möchte, kann sich hier meine Powerpointpräsentation downloaden: crowdsourcing (396)

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