IF Open - InterFace AG

Anlässlich des Hypes um das Apple iPad hat Christian Stöcker ein paar spannende Gedanken zusammengetragen über die wachsende Macht der „Torwächter“ des Internets.

Er macht dies an einem Beispiel fest:  Der wachsenden Bedeutung der proprietären Apps.

„Das iPhone hat sie, Amazons Kindle bekommt sie jetzt, bald laufen sie wohl auf jeder Spielkonsole: Der App-Wahn ist eine paradoxe, schädliche Entwicklung. Er würgt Innovationen ab – und verschafft den Konzernen noch mehr Macht.“

Und er blickt dabei in eine herausfordernde Zukunft:

„Eines ist sicher: Sollte das mobile Internet von den Schoßhündchen der Konzerne dominiert werden, wird es ein wesentlich langweiligerer und weniger dynamischer Ort werden als das gute, alte, chaotische Internet, an das wir uns gewöhnt haben.”

Den ganzen Beitrag findet Ihr hier.

Viel Spaß beim Weiterdenken.

Es gibt Neues von der Kooperation mit der UnternehmerTUM:

Am 13. Januar haben wir berichtet, dass wir mit den Studenten der TU-München vier Umsetzungsprojekte angehen wollen.

Eines dieser Projekte wird am kommenden Donnerstag in Unterhaching in einem ersten Durchgang realisiert.

Die Idee bei diesem Video-Vorhaben ist es, mit einigen Mitarbeitern bei InterFace möglichst authentische Kurz-Interviews aufzunehmen und, wenn die Beteiligten einverstanden sind, diese auch im Web als „Testimonials“ bereitzustellen für alle, die ein wenig Originalton zu InterFace hören wollen.

Mal sehen, wie sich dies entwickelt. Weitere Mitwirkende sind noch willkommen.

Aktueller Tipp von André:

Ich habe über Xing eine Einladung für einen Webcast am Dienstag erhalten, der wohl im Moment zur Diskussion über den Marktplatz / If-open  passt:

https://www.xing.com/events/itc-webcast-knowledge-based-organisation-wissen-it-standig-verfugbar-halten-453265

Über diesen Link kann man sich anmelden:
http://event.on24.com/event/13/92/16/rt/index.html?eventid=139216&key=7BAE7BBEC91BFF89D0E628F4B56368FA&partnerref=60

Besser wäre es, bei der Anmeldung eine Spam-sichere E-Mailadresse zu verwenden, da diese lt.  Datenschutzbestimmungen für Werbezwecke der deutschen Telekom sowie der Firma next-business-IT verwendet werden.

Nachdem wir noch kein anderes Tool dafür haben, trage ich einfach hier in IF-OPEN ein paar Gedanken ein zum Thema „Marktplatz der Ideen“.

Als erstes werfe ich dazu eine These in den Raum:

Wenn wir auf den Marktplatz der Ideen gehen, wollen wir nicht primär Wissen einkaufen, sondern eher herausfinden, ob sich andere Menschen für ähnliche Vorhaben interessieren wie wir selbst.

Seht Ihr das auch so – oder ganz anders ?  Bin gespannt …

Ihr könnt hier aber natürlich auch Eure eigenen Thesen loswerden.

Selbstorganisierende Teams

14. Januar 2010

Bernhard hat im IF-Blog einen interessanten Post veröffentlicht zur Frage

„Sind nur selbstorganisierende Teams echte Teams?“

http://if-blog.de/bf/selbstorganisierende-teams/

Ich könnte mir vorstellen, dass die Diskussion rund um dieses Thema auf für die Überlegungen zu „InterFace als Mitmachfirma“ von Belang sein kann, daher der Querverweis an dieser Stelle.

Die Kernthese aus Bernhards Post lautet: „das Team darf frei über seine (interne) Organisation entscheiden. Der Preis dafür ist jedoch Verantwortung …“

Daraus lässt sich möglicherweise sogar eine Kurzantwort ableiten auf eine der Grundfragen zur Mitmachfirma: „Wie organisiert man denn dort die Verantwortlichkeiten?“. Die Antwort könnte in einer ersten Näherung lauten:

Wer mitmacht ist zuständig.

Natürlich ist dies nur ein weiterer Gedankenanstoß rund um die breiten Felder der Teamorganisation, Agilität und Scrum sowie eben auch zur Mitmachfirma. Ich bin gespannt wie die Diskussion weitergeht.

Nachdem alle Beteiligten die vielen Eindrücke und Erkenntnisse der Zwischenpräsentation vor Weihnachten gut „verdaut“ haben, starten wir nun mit frischem Schwung in Teil 2:

Dazu haben wir uns gestern im Jour Fix gemeinsam folgende Themen vorgenommen:

  • InterFace als Mitmachfirma:  Konsolidierte Gedanken zur Story und Marktplatz der Ideen
  • Externe Kommunikation:  Video-Posts von Mensch zu Mensch
  • Recruiting:  Zeitgemäßes Hochschulmarketing
  • Vertrieb:  Beispielprojekt Artemis

Wir sind begeistert von den bisherigen Ideen und Umsetzungen der UnternehmerTUM- Mannschaft und freuen uns sehr auf einen spannenden zweiten Teil des Projektes.

Unser OpenSpace im Dezember 2009 hat viel Spaß gemacht und uns einiges gebracht. Den entstandenen Schwung wollen wir nutzen.

Was ist seither passiert?

An der Verbesserung der Informations-/Kommunikationsbasis sind wir dran.

Für ein paar der Themen haben Kollegen die Verantwortung übernommen. Andere Themen sind in unser Projekt mit “manage&more” von UnternehmerTUM aufgenommen worden. Der Status der restlichen Projekte ist mir aktuell (noch) nicht bekannt.

Den Tagungsbericht habe ich übrigens auf der Seite Termine&Service von IF-Open noch mal zum Runterladen bereitgestellt (nur für Mitarbeiter).

Ich gehe davon aus, dass wir auf jeden Fall am 3. Blue Friday des Jahres 2010 den OpenSpace fortsetzen werden. Der 2. Blue Friday im Juni soll wie immer für unseren Betriebsausflug genutzt werden. Über das Programm vom nächsten Blue Friday denken wir gerade nach. Die Termine wird die Carola nächste Woche festlegen.

Ideen und Anregungen zu allen Blue Fridays wie auch zu den Themen unseres OpenSpace sind herzlich willkommen.

Einige von Euch haben wahrscheinlich die Diskussion rund um das Teamprojekt mit der UnternehmerTUM verfolgt (Detailinformationen) .

Es erscheint mir erwähnenswert, dass seit dem letzten Treffen an der TU vor Weihnachten eine Kurzcharakterisierung aufgetaucht ist von „InterFace als Mitmachfirma“.

Ich denke, es lohnt sich, über diesen Begriff nachzudenken und sich untereinander auszutauschen:  Trifft es den Kern von InterFace? Was kann man alles darunter verstehen? Wer fühlt sich angezogen oder abgestoßen? Können wir von unseren agilen Projekten etwas über das Mitmachen lernen? Brauchen wir gar ein „Mitmach-Manifest“? Kann es so etwas wie einen internen Marktplatz für Mitmachideen geben?  u.v.a.m.

PS:   Das Bild stammt von Arbeiten an einem Funkturm. Mich hat es daran erinnert, dass alle bei InterFace an der Firma „mitschrauben“, jeder auf seine Weise und doch alle zusammen (und manchmal in luftiger Höhe).