IF Open - InterFace AG

Nachdem wir noch kein anderes Tool dafür haben, trage ich einfach hier in IF-OPEN ein paar Gedanken ein zum Thema „Marktplatz der Ideen“.

Als erstes werfe ich dazu eine These in den Raum:

Wenn wir auf den Marktplatz der Ideen gehen, wollen wir nicht primär Wissen einkaufen, sondern eher herausfinden, ob sich andere Menschen für ähnliche Vorhaben interessieren wie wir selbst.

Seht Ihr das auch so – oder ganz anders ?  Bin gespannt …

Ihr könnt hier aber natürlich auch Eure eigenen Thesen loswerden.

Wer bei unserem OpenSpace im Dezember dabei war, hat erlebt, wie überraschend schnell wir die Agenda des Tages mit Themen und Ideen füllen konnten. Ganz ohne dass jemand von “oben” (wo auch immer das ist) Themen vorgegeben hätte. Und doch sind dabei eine Menge kreativer und konstruktiver Diskussionen entstanden, in denen sich unsere Wünsche, Vorstellungen und vielleicht auch Träume von einer zukünftigen, anderen Arbeitsumgebung manifestiert haben.
Marktplatz
Wäre es nicht spannend, diese Potential alltäglich zu nutzen? Wir könnten so etwas wie einen Marktplatz für Ideen bei InterFace schaffen, über den jeder Ideen, Vorschläge, Probleme oder auch einfach nur Hilferufe (wie bekomme ich diese X$§@?!!-Funktion zum Laufen?)  darstellen und nach Mitstreitern suchen kann.
Interessante Nebeneffekte (Ziele?) eines solchen Marktplatzes könnten sein, dass wir mehr von den konkreten Aufgaben, Kenntnissen und Umgebungen unserer Kollegen wahrnehmen und unter Umständen auch eine Gelegenheit erhalten, dort mit zu gestalten.
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Der Erfolg der InterFace

29. Dezember 2009

Die InterFace Connection GmbH, die Vorläuferin der InterFace AG, wurde vor mehr als 25 Jahren gegründet. Die damals noch sehr jungen Mitarbeiter – obwohl noch alle sehr jung – waren frei. Gecoacht wurden die sie von Wolf (Geldmacher) und mir. Entscheidungen wurden eigenverantwortlich und dem Prinzip der Subsidiarität folgend getroffen.

Die Kommunikation zwischen den Kollegen war intensiv. Regelmäßig gab es gemeinsame Spiel- und Filmabende. Unsere zahlreichen offenen Schafkopf- und Skatturniere waren in der Branche berühmt. Das Raucherzimmer war oft Platz für wichtige strategische und technische Entscheidungen.

Einmal die Woche um 16:00 – auch offen für Gäste – trafen sich alle Mitarbeiter zum Mittwochsmeeting. In der Regel wurde ein Vortrag gehalten, der Referent war meistens einer von uns, ab und zu kam er von außen. Für Mitarbeiter bestand die Möglichkeit, den Vortrag für eine Feedback-Runde auf Video aufzunehmen, was rege genutzt wurde.
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