IT-SICHERHEIT

Ein IT-Sicherheitskonzept kann ohne ganzheitliche Compliance-Richtlinien nicht fruchten. Diese müssen vom Management eingesetzt, vorgelebt und auf jeder Ebene durchgesetzt werden.

DATA SCIENCE

Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen ermöglicht Analyse großer Datenmengen, die völlig neue Erkenntnisse über Kundenverhalten und Prozesseffizienz offenbaren.

DATENSCHUTZ

Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung, kurz: DSGVO, setzt neue Standards, ist jedoch nicht das einzige Regelwerk, das den Datenschutz in Deutschland reguliert.

PROJEKTMANAGEMENT

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MODERN WORKPLACE

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ORGANISATIONSENTWICKLUNG

Digitalisierung beginnt beim richtigen Organisationsdesign. Wer bestehende Architekturen überdenkt, kann seine internen Prozesse nachhaltig transformieren.

Verlässlichkeit in der IT

Die zunehmende Durchdringung von Unternehmen mit Informationstechnologie und die dadurch bedingende steigende Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und Verlässlichkeit der IT-Architektur erfordern, die Funktionen und Prozesse präzise zu steuern und in das interne Kontrollsystem des Unternehmens einzubeziehen. Das Hauptziel von IT-Governance ist es, die Anforderungen an die IT sowie die strategische Bedeutung aus Sicht der Kern- und Führungsprozesse im Unternehmen zu verstehen, um den optimalen Betrieb zur Erreichung der Unternehmensziele sicherzustellen und Strategien für die zukünftige Erweiterung des Geschäftsbetriebes zu schaffen. Demnach zielt IT-Governance auch darauf ab, dass Erwartungen an die IT bekannt sind und dass sie in der Lage ist, diese Erwartungen zu erfüllen. Dabei stehen zwei Ziele besonders im Vordergrund: Das Schaffen von Unternehmenswerten und das Minimieren von IT-Risiken. Unterm Strich besteht IT-Governance somit aus Führung, Organisationsstrukturen und Prozessen, die sicherstellen, dass die Informationstechnik (IT) die Unternehmensstrategie und -ziele unterstützt.

Deshalb ist IT-Governance ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensführung und liegt allein in der Verantwortung des Vorstands und des Managements.

Ziele und Funktionen

Primärziel von IT-Governance ist es, Anforderungen an die IT und ihre strategische Rolle aus Sicht der Kernprozesse im Unternehmen zu verstehen und Führungsprozesse darauf abzustimmen, sodass mithilfe von IT-Technologien definierte Unternehmensziele optimal erreicht und alle dieser Ziel entgegenstehenden Risiken deutlich minimiert werden.

Das Erreichen dieser Ziele umfasst beispielsweise die strategische Ausrichtung mit Fokus auf Unternehmenslösungen. Eine Nutzengenerierung mit Fokus auf die Optimierung der Ausgaben und Bewertung des Nutzens der eingesetzten IT. Ein Risikomanagement, das sich auf den Schutz des IT-Assets bezieht, unter Berücksichtigung von Disaster Recovery (Wiederanlauf nach Katastrophen) und Fortführung der Unternehmensprozesse im Krisenfall. Und last but not least: ein Management von Ressourcen, Optimierung von Wissen und Infrastruktur.

Einheitliche Standards

IT-Governance basiert auf dem Gedanken, eine gewisse Disziplin der IT in einen besonderen Fokus zu stellen. Dieser Fokus ist besonders für Konzerne oder sehr große Unternehmen interessant, bei denen die IT-Unterstützung für die Geschäftsprozesse eine Dimension angenommen hat, dass man um spezielle Regelungen und Absprachen nicht mehr herumkommt. Dieser Aufwand schlägt sich in Transaktionskosten nieder. Damit diese nicht ausufern, ist es sinnvoll, sich auf einheitliche Standards der IT-Governance zu einigen.

Dazu müssen Grundsätze im Unternehmen vorgegeben werden und geeignete Verfahren und Maßnahmen zur Durchsetzung sowohl in der IT, als auch – und sogar wesentlicher – in den Fachbereichen ergriffen werden. Die IT – in der Verantwortung des Vorstands und des Managements – sollte optimal auf die Geschäftstätigkeit des Konzerns ausgerichtet werden und dabei dem Konzern helfen, mit den bereitgestellten IT-Ressourcen ein Optimum bei Kosten, Qualität und Sicherheit zu erreichen.

Zentrale und Dezentrale IT-Governance

Eine Zentrale IT-Governance findet man in der Regel bei kleinen bis mittleren Unternehmen vor, die sich einer rein kosten-, bzw. wettbewerbsorientierten Unternehmensstrategie verschrieben haben. Diese sog. KMU sind durch eine zentral organisierte Unternehmensstruktur gekennzeichnet. Sie setzen nur geringfügig auf IT-Produkte oder -Dienstleistungen, weisen demnach eine stark begrenzte IT-Kompetenz auf und haben nur beschränkt Erfahrung mit komplexen IT-Strategien.

Eine Dezentrale IT-Governance ist hingegen ausgerichtet auf innovationsorientierte und wettbewerbsstarke Strategien. So findet man diese üblicherweise in großen, komplexen Organisationen vor. Diese Art von IT-Governance wird gekennzeichnet durch eine dezentralisierte Unternehmensstruktur mit dezidierten IT-Produkten und -Dienstleistungen – basierend auf komplexen Geschäftsprozessen. Unternehmen mit dezentraler IT-Governance verfügen somit über eine erhöhte IT-Kompetenz, haben mitunter aber nicht selten Bedarf für spezifisches IT-Expertenwissen.

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